KFO ALTERNATIV

KFO ALTERNATIV

Biomechanik/Dynamik des SME + MFR Konzeptes

zur 3D-Ausformung des Oberkiefers mit erweitertem Wirkungsspektrum
im Rahmen des „Kieferorthopädie-alternaiv“ -Programmes.

Im Vergleich mit hauptsächlich dento-alveolär wirkenden Massnahmen festsitzender Multibandsysteme nach Durchbruch der bleibenden Dentition beeinflusst die Funktionskieferorhopädie Wachstum und Entwicklung bis zum pubertärem Schub; im Wesentlichen auf skeletale Remodellation und Umerziehung der Myofunktion ausgerichtet, die Lagebeziehung der Kiefer im einzelnen und Relation zueinander inbegriffen.

Dabei spielen Periost, Suturen/Synchondrosen und Kiefergelenk die Hauptrolle, von zentralem Interesse die SUTURA PALATINA MEDIA des Nasomaxillären Komplexes im Mittelgesicht .

An vier Orten zugleich wirkt die Dehnmechanik der SKPE Apparatur zur Korrektion transversaler Defizite der Kieferbasen: intra-sutural, infra-alveolär, periostal am Kieferkamm und induktiv in den Knochen.
In die Modellation wird die umgebende Funktionelle Matrix eingespannt; vermittels einmündender Sehnen der Muskeltrajektoren bei Kaudruck und
mandibulärer Bewegungskräfte ordnen sich die Spongiosabalkchen entsprechend appositioneller Zugkräfte in/an Maxilla und Mandibula.
in Bezug auf die in Ober-und Unterkiefer verschieden dicke Kortikalis.

Die Maxilla wird seiner Beanspruchung anatomisch gerecht durch Plattenschichten in Leichtbauweise mit spongiösem Rand als Alveolarkamm zur Abfederung des Kaudruckes-bzw.Spannung sowieweitere processi (frontalis,zygomaticus,pterygoideusfür dessen Weiterleitung die umgebenden Knochenteile gerecht mit einer Adaptionsflexibilität von 0,2mm.

Unsere Mandibula entspricht einem kompakten U-förmigen mit spongiosa gefüllten Röhrenknochen mit einem zumeist geforderten Verbiegepotential von 0,7-1mm.

Somit wäre das Verfahren einer langsamen,vorsichtigen Kiefererweiterung auch für die mandibula indiziert, ungeachtet des Tabus der unveränderlichen intercaninen Distanz, zumindest bis nach dem Durchbruch des Eckzahnes.

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 Die Frühbehandlung zur dreidimensionalen Gaumenerweiterung

präzisiert ihre Terminologie durch Verzicht auf begriffsverwirrende Beiworte wie „Naht“,“rapid“ und „forciert“.

Gegenüberstellung von konventioneller `rascher Gaumennahterweiterung`und innovativer Form der `langsamen` Gaumenerweiterung:
Unterschiedlich zur „RME“ charakterisiert „SME“ in Begleitung des Abschirmgerätes MFR Remodellierung und Lagekorrektur von Gewebestrukturen des Gesichtsschädels an mehreren Orten zugleich: intrasutural, infraalveolär, periostal, endostal.

In Anlehnung an Tirpitz, Wolff und Miethke erfolgt der Einstieg in
funkktionskieferorthopädische Massnahmen ganzheitlich, bio-logisch und nachhaltig Beeinflussung für Wachstum und Entwicklung des Kausystems durch Ausformung des Oberkiefers.
Vorübergehend geklebte Mechanikelemente (SKPE), gemäss FKO-Prinzipien gehandhabt, umgehen Komplianceprobleme.

LB, das begleitende abnehmbare Abschirmgerät ( MFR ) wirkt interceptiv im Sinne funktionkieferorthopädischer Massnahmen.

KFO ALTERNATIV berücksichtigt im umfassende Therapiespektrum den anwachsenden Kreis àlternativ `orientierter Eltern und Behandler.

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Multiband. – identisch mit Kieferorthopädie? Keineswegs.

Was war zuerst: die Henne oder das Ei ?

KieferOrthoPÄDIE versus OrthoDONTIE ?
– In der Schädelentwicklung, am Kausystem fasziniert die reziproke Beeinflussung.

Doch zur Wahl des Behandlungsbeginns geht es
um die Frage, ob im Kindesalter therapeutische Ausformung des knöchernen Rahmens und gelenkte Muskelaktivität Priorität geniessen.Denn auch zum späteren Zeitpunkt können aufgeklebte Elemente ausgewachsene Zähne vermittels eingelegten Bogendraht wie Perlen auf einer Kette systematisch an den gewünschten Ort führen sollen, damit schlussendlich ein schönes Gebiss herstellen.
Die Diskussion um den Erstschritt dürften biologisch- ganzheitliche Aspekte zu Gunsten beweglicher FKO Geräte während der Frühbehandlung entscheiden, da verformbare Knochenstrukturen günstigere Voraussetzungen für spätere dento-alveoläre Korrekturen schaffen.- Zähne ’stecken‘ nun mal als Festkörper von Weichteilen umgeben im Knochen und müssen in diesem Milieu bewegt werden.
Funktionstüchtige, stabilisierende Einreihung der bleibenden Dentition benötigt Platz, der nur such Vergrößerung des Feldes oder Entfernen von Zähnen zu erreichen ist.
Das knöcherne Skelett und somit auch die Platzierung der Zahnkeime im Kieferkamm lassen sich mit FKO-Massnahmen zur Beeinflussung von Wachstum und Entwicklung dahingehend gestalten.
Chronologisch-retrospektiv wären (Um-) Gestaltung von Knochengerüst und Gebiss gleichberechtigt, zeigen reziproke Auswirkung.
Physio-, bio LOGISCH jedoch sollte die Funktionskieferorthopädie der Orthodontie vorausgehen;
zumal dadurch Erleichterungen, Abkürzungen und noninvasives Vorgehen die Behandlung kompliancefreundlicher gestalten.

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“ Wenn man allein auf die Methoden „moderner Kieferorthopädie“ setzt, d.h. gedrängte Zähne zieht, Multiband setzt, mit Implantaten verankert
verpflichtet man sich invasiver, symptomatischer Spätbehandlung.
Versäumt die Chancen der Prävention, die in interceptiven Massnahmen der Milch-und Wechselgebiss Periode stecken – von Johnes bereits 1923 in die Kategorie der“Kunstfehlern“ angesiedelt.

Diese Orthodontie lässt Wachstum und Entwicklung `freien Lauf, um nach Durchbruch der bleibenden Dentition mithilfe „biomechanic ingeneering“ sowie chirurgisch unterstützter ortho zu be-handeln.
Abrupt wird die Gestaltung im Kopfbereich normalisiert,sprich normiert und die Individualität eingeschränkt : solch forcierte, zweckmässig kaufunktionell-stabilisierende dentro-alveoläre Orientierung ohne Freiraum für gesteuerte skelettale und myofunktionelle Anpassung ist gegebenenfalls mit CMD Problemen zu bezahlen!

ETAc-OG : „KFO Alternativ“

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„ETAc Tipps und Tricks“

‚ Posterioren Kreuzbisses ‚ im Milchgebiss bereits behandeln!

auch wenn Malandris und Mahony das nur für die einseitige Diskrepanz
mit mandibulärer Mittellinien-Verschiebung empfehlen,
schlägt ETAc prophylaktisch bzw. zur Prävention die Frühbehandlung vor.
Auch sind wir somit aus dem Schneider beim ewigen Fragespiel, was denn zuerst existierte : „die Henne oder das Ei ? „

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