Lügen sich die Anhänger der klassischen Kieferorthopädie in die eigene Tasche?

Lügen sich die Anhänger der klassischen Kieferorthopädie in die eigene Tasche?

Obwohl Applikationsschwund der althergebrachten FKO Geräte
ein offenes Geheimnis ist und wesentlich zur Ausbreitung der Multibandsysteme beitrug, halten „echte“KFO-ler an traditionellen Gaumenplatten, Monoblocks, Aktivatoren, Funktionatoren, Bionatoren, Fränkel usw. fest und be-handeln an zeitgemässen Bedürfnissen, Ansprüchen und Kompliance-problemen der Patienten vorbei. Vergeben Laboraufträge mit gewohnten Nomenklatur weiter für ebenfalls herkömmliche Gestaltung: grossvolumig, abnehmbar, unakzeptabel für`s Kind.

Kreative, innovationsfreudige Zahntechniker werden mit der Veranwortung belastet, falls die Anwendung der andersartigen Apparatur in der Praxis nicht klappt, auch mangelhafter Aufsichtspflicht des Elternhauses wird bei fehlender Kreativität der Behandler Schuld am Versagen einer Apparatur bzw. Methode zugeschoben.
So hält man „in Treue fest“ an z.T. musealen KFO-Geräten, obwohl der aktuelle Entwicklungsstand von Material und Technik sowie vorfabrizierte Elemente der Dentalindustrie Vereinfachungen, Erleichterung für den Praxis-und Laboralltag erlauben durch grazile Gestaltung und Bonding-Verfahren.

`ETAc´ möchte mit dem „SME & MFR-Konzept“ Beispiel geben,
Klassische FKO zu mechanisch unterstützten FKO in konzertierter Mehrphasentherapie mutieren,
das kieferOrtHOPÄDIsche Gedankengut unserer unübertrefflichen Altvorderen wieder aufwerten, die heutige Monopolstellung der Multibandsysteme hinterfragen, der Frühbehhandlung interceptive Berechtigung innerhalb präventiver, schonender Therapiemethoden zusichern, somit
bio.-, physioLOGOISCH, ganzheitlich orientierte Eltern- Behandlerkreise berücksichtigen.

In den Modetrend von Piercing, Tatoo und Zahnschmuck reihen sich Multiband, Gesundheitspolitik und `Jagd nach dem schnellen Geld`ein, denn im mechanikgläubigen Zeitalter ist alles machbar, auch wenn es gegen Naturgesetze läuft…

Doch „KFO ALTERNATIV“ weist nach prioritärer sanften, langsamen Gaumenerweiterung unter Nutzung und Kontrolle der umgebenden Funktionellen Matrix, damit FKO-Regeln respektierend, den anderen Weg für „Kieferorthopädie im Sinne des Wortes“: Vermittels Kombinationbehandlung „PB, SVC, Bimax, DR“ inklusive Physiotherapie , kurzfristigem Teilmultiband und variabler Alignersysteme .
Dabei werden in Rückbesinnung auf Balters „körpereigene Kräfte“ adäquat zu Hilfe gerufen.